Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Stand: Oktober 2026
1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Scharf Software“ (Programme Werkstatt, Vermietung, Flotte und Rechnung) zwischen Scharf Fahrzeugservice, Inhaber Maurice Scharf, Raiffeisenstraße 2, 63454 Hanau („Anbieter“) und dem Kunden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
2. Leistungen
Der Anbieter stellt die Software über das Internet zur Nutzung bereit (Software als Dienstleistung). Der Kunde erhält ein eigenes Firmenportal; Umfang und Grenzen (Anzahl Mitarbeiter bzw. Fahrzeuge) ergeben sich aus dem gebuchten Paket und der jeweils gültigen Preisliste.
Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter. Er darf Funktionen ändern, sofern der vertraglich vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt und die Änderung dem Kunden zumutbar ist.
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an. Geplante Wartungen werden nach Möglichkeit vorher angekündigt und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt. Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Störungen der Internetverbindung des Kunden), bleiben außer Betracht.
3. Kostenlose Testphase
Der Kunde kann die Software 14 Tage kostenlos testen. Die Testphase endet automatisch; es entstehen keine Kosten und keine Verpflichtung. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein Paket ausdrücklich bucht.
4. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Paket im Firmenportal, per E-Mail oder schriftlich bucht und der Anbieter die Buchung bestätigt oder die Leistung freischaltet.
5. Pflichten des Kunden
- Zugangsdaten geheim halten und nur berechtigten Personen Zugänge einrichten; Missbrauch unverzüglich melden.
- Nur Daten verarbeiten, zu deren Verarbeitung der Kunde berechtigt ist – insbesondere erforderliche Einwilligungen (z. B. für Kopien von Führerscheinen und Ausweisen) einholen und Informationspflichten gegenüber Mitarbeitern und Kunden erfüllen.
- Die Software nicht missbräuchlich nutzen, keine Schadsoftware einbringen und keine Sicherheitsmaßnahmen umgehen.
- Für eigene Unterlagen, die gesetzlich aufzubewahren sind, selbst sorgen (z. B. durch regelmäßigen Export).
6. Preise und Zahlung
Es gelten die Preise der bei Vertragsschluss gültigen Preisliste, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Vergütung ist je nach gewählter Zahlweise monatlich oder jährlich im Voraus fällig und wird per Rechnung mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen abgerechnet.
- 14 Tage kostenlos testen – endet automatisch
- Kombirabatt: 2 Programme −10 %, 3 Programme −20 %, alle 4 −25 %
- Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit
- Jährliche Zahlung: 16 % günstiger
- Einrichtung selbst: kostenlos
- Einrichtung durch uns (Import, Logo, Online-Buchung, Einweisung): einmalig 199 €
Überschreitet der Kunde die Grenzen seines Pakets dauerhaft, kann der Anbieter nach Ankündigung das passende größere Paket bzw. die Zusatzpreise je Mitarbeiter oder Fahrzeug berechnen. Ein Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit möglich, in ein kleineres zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums.
Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von 6 Wochen zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums anpassen. Der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
7. Laufzeit und Kündigung
Bei monatlicher Zahlung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Bei jährlicher Zahlung beträgt die Laufzeit 12 Monate; sie verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt wird.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt, insbesondere bei einem Zahlungsverzug von mehr als zwei Monaten. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail oder über das Firmenportal).
8. Daten des Kunden
Die im Firmenportal erfassten Daten verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden. Dafür gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der Bestandteil dieser Bedingungen ist.
Der Kunde kann seine Daten während der Vertragslaufzeit exportieren (z. B. als PDF oder CSV). Nach Vertragsende stehen die Daten noch 30 Tage zum Export bereit und werden danach gelöscht, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht.
9. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, die Software im Rahmen des gebuchten Pakets für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen. Alle übrigen Rechte bleiben beim Anbieter.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf die der Kunde regelmäßig vertrauen darf), beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlte Vergütung.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Der Anbieter sichert die Daten täglich.
Die verschuldensunabhängige Haftung für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
11. Änderungen dieser Bedingungen
Der Anbieter kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Inkrafttreten kündigen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters (Hanau). Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.